Eines können Sie uns glauben...

mit nunmehr 20 Jahren Erfahrungen in der Entsorgung, besonders im Bereich der Altenpflege, gibt es kaum ein Szenario, was wir nicht so oder ähnlich schon gesehen haben: überfüllte Container (immer einer zu wenig vorhanden), zu kleine Stellfächen für den Abfall, der Gestank der Windeln mit Inkontinenz (besonders im Sommer), die neben dem Container angesammelten Abfallbeutel vom Wochenende (Montag morgens) und das Hereinsteigen in den Container mit den Füßen (um noch eben den letzten Abfallsack hinein zu bekommen, bevor der Container geleert wird) - dazu kommt, dass die Entsorgung immer teurer wird...

All diese Dinge kennen wir und haben eine Lösung, die Arbeit spart,

Hygiene bringt

und, was am wichtigsten ist: die Entsorgungskosten senkt!

 

Für eine kostengünstige und hygienische Verdichtung stehen vier Maschinen zur Auswahl: die EPC1100, die EPC1100eco, die DBA und die DBU.

Vielleicht stellt sich Ihnen nun die ein oder andere Frage:

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Zunächst muss man sich die Frage stellen, ob man bereit ist, für ein Plus an Hygiene und eine höhere Verdichtung einen höheren Arbeitsaufwand zu akzeptieren. Wenn diese Frage mit "ja" beantwortet wird, bleiben von ursprünglich vier, nur noch zwei Maschinen übrig - die DBA und die DBU. Bei beiden Maschinen wird der Restmüll mit hohem Druck (ca. 4 to) in einen Kunststoffsack verdichtet. Neben dem Restmüll kann man mit der DBU aber auch alle Wertstoffe, wie z.B. Papier, Karton, Folien usw. zu Ballen verdichten.


Die AGU-Absackvorrichtung DBA

Die Absackvorrichtung DBA (Bild) verdichtet den Restmüll (natürlich auch inkontinente Windeln) hygienisch in einen Spezialsack. Der Inhalt eines 1100 Liter-Containers passt so in einen Spezialsack. Vier von diesen Säcken werden später in einem 1100 Liter-Container entsorgt. Das Ausgangsvolumen wurde so um ca 70-75% reduziert.



Die AGU Universalpresse DBU

Wie bei der Absackvorrichtung DBA wird auch bei der Universalpresse DBU (Bild) der Restmüll in einen Spezialsack verdichtet. Dadurch, dass man den Abfall unter Druck abbinden kann, ist die Verdichtung sogar noch ein klein wenig höher. Legt man keinen Spezialsack in die Maschine ein, kann man sie wie eine klassische Ballenpresse zum Verdichten von Wertstoffen (Papier, Karton, Folien usw.) verwenden. Diese Maschine reduziert das Ausgangsvolumen (je nach Abfallsorte) um bis zu 80%.

Wenn bei Ihnen die Kostensenkung und die Reduzierung des Volumens bei geringstem Arbeitsaufwand im Vordergrund steht, sind die beiden Containerpressen EPC1100 und EPC1100eco die "erste Wahl". Hier werden die verschiedenen Abfallsorten direkt in den Container hinein verdichtet (bei 240 Liter-Containern bieten wir entsprechende Alternativen).

 

Die AGU-Absackvorrichtung DBA

Die Containerpresse EPC1100eco verdichtet mit einem Druck von ca. 3to direkt in den 1100 Liter-Continer hinein. Ein Containerhaltesystem und eine Gegendruckplatte verhindern, dass der Container beim Pressen beschädigt wird. Das Ausgangsvolumen läßt sich so um ca. 50% reduzieren.



Die AGU Universalpresse DBU

Im Unterschied zur EPC1100eco verdichtet die EPC1100 mit 4to in den Container hinein. Diese Maschine läßt sich, neben den 1100 Liter-Containern, auch mit 770 Liter- und meistens auch mit 660 Liter-Containern einsetzen. Die EPC1100 entlastet den Container durch ein Hubsystem vollständig und auch wird der Container auch in dieser Maschine in der richtigen Position gehalten. Die Volumensreduzierung liegt mit der EPC1100 bei ca. 70%.


Wir haben vor einiger Zeit einen Pressversuch mit wassergefüllten Windeln in unserem Werk vorgenommen, um zu sehen wieviele Windeln tatsächlich in einen Spezialsack hineingepresst werden können. Das Ergebnis war beeindruckend: Über 300 gemischte Windeln (in verschiedenen Größen) waren zum Schluss verdichtet. Die hierbei verwendete Maschine war eine Absackvorrichtung DBA. Die Fotostrecke zeigt sehr gut, wie das Arbeiten mit der Maschine funktioniert:

normal gefüllte Abfallsäcke

Die gefüllten Abfallsäcke werden normalerweise von den Pflegestationen zum Container gebracht um ihn dort zu entsorgen. Für diesen Test haben wir allerdings auf die Plastiksäcke verzichtet und die mit Wasser gefüllten Windeln direkt in die Presskammer der DBA geworfen.



die AGU-Absackvorrichtung DBA mit voller Presskammer

Hier sieht man die vollständig mit Windeln gefüllte Presskammer. Damit beim Pressen keine Flüssigkeit aus der Maschine austritt, senkt sich zuammen mit dem Pressschild eine Spritzschutzmatte ab, die die komplette Einfüllöffnung der Presskammer abdeckt. Die beim Verdichten aus den Windeln entweichende Flüssigkeit tropft von dem speziell hierfür konstruierten Presschild ab. Sie läuft wieder in den Sack zurück, aus dem sie nicht austreten kann.



der Blick in die Kammer auf den gepressten Abfall

Hier haben wir den Spritzschutz angehoben und einmal in die Presskammer gesehen, während das Presschild nach unten gefahren war. Wenn man sich das Foto von der gefüllten Presskammer noch einmal ansieht, kann man erahnen, welch enorme Presskraft hier wirkt.



über 300 verdichtete Windeln im Spezialsack

Nach mehreren Verdichtungsvorgängen war der Sack dann voll - 300 gefüllte Windeln in verschiedenen Größen waren nun komprimiert. An dieser Stelle möchten wir den Firmen SENI und HygiCare noch einmal herzlich für ihre Unterstützung danken!



der verschlossene Spezialsack

Der gefüllte Spezialsack wurde nun mit Klebeband verschlossen.



die Liftkarre wird in den doppelten Boden gefahren

Die Liftkarre gehört zum Lieferumfang bei der DBA (auch bei der DBU). Man fährt mit den beiden Tragarmen in den doppelten Boden hinein, der unten in der Presskammer liegt...



der doppelte Boden wird mitsamt Spezialsack angehoben

... und hebt ihn dann mitsamt des Spezialsacks in der Presskammer an. Das alles passiert mit sehr wenig Kraftaufwand mittels einer Handkurbel.



Liftkarre mit dem Abfallpaket

Wie mit einer Sackkarre wird das Abfallpaket nun zum Container gefahren.



Liftkarre mit angehobenen Tragarmen

Am Container angekommen, werden die Tragarme auf die Höhe des Containers gebracht...



das Abfallpaket wird in den Container entsorgt

... um das Abfallpaket mit einem kleinen Schubs in dem Container zu platzieren. Mit ein bisschen Übung passen vier dieser Abfallpakete in einen 1100 Liter-Container. Das heisst, dass man mit Hilfe der DBA die vierfache Menge Abfall in dem Container entsorgen kann. Oder anders: Hatte man vorher vier Container, braucht man nun nur noch einen - und spart sich so die Entsorgungskosten für die anderen drei. Ein Verkanten der Abfallsäcke im Container ist durch ihre Form praktisch ausgeschlossen. Auch wenn ein Sack mal quer liegt - ein problemloses Entleeren des Containers bleibt stets gewährleistet. Auch Abfälle, die sich vielleicht nicht in einen Sack verdichten lassen, finden im Container noch Platz.

Machen Sie Luft zu Geld!


In der Regel ist es so: Die einzelnen Pflegestationen eines Hauses sammeln ihren Müll (in dem sich auch die Windeln befinden) in kleinen Müllbeuteln und bringen sie dann zum Abfallcontainer. Bestenfalls reicht die Anzahl der Müllbehältnisse, so dass alle Müllsäcke bis zur nächsten Entleerung in ihnen "verschwinden". Oftmals ist es aber so, dass der Hausmeister, wenn er aus dem Wochenende zurück ist, an den Containern eine Ansammlung von Müllsäcken vorfindet. Die wurden dort vom Pflegepersonal abgelegt, weil sich der oder die Container am Wochenende bis zum Anschlag gefüllt hatten. Leider erleben wir es immer wieder, dass der Hausmeister nun mit den Füßen in den Container steigt (oder steigen muss), damit er diese Müllsäcke dort noch unterbringen kann. Das ist nicht nur höchst unhygienisch, sondern auch gefährlich!

Auch wenn die Containerpressen EPC1100 und EPC1100eco wegen ihres geringen Arbeitsaufwands sehr beliebt in der Altenpflege sind, gibt es, gerade bei inkontinentem Abfall, mit der Absackvorrichtung DBA und der Universalpresse DBU eine noch hygienischere Lösung. Da die Müllsäcke von den Stationen direkt in den Spezialsack (der in der Maschine eingehängt ist) verdichtet werden, gelangen Flüssigkeiten und andere problematische Abfallkomponenten nicht mehr direkt in den Container, sondern bleiben im Spezialsack eingeschlossen. Das führt zu einer verbesserten Hygiene am und im Container und sorgt (besonders im Sommer) zu einer drastischen Reduzierung der Gerüche.

Wenn man mit einem Druck von ca. 4 to auf die Müllsäcke drückt, platzen diese. Mit der entweichenden Luft kann z.B. Urin entweichen. Damit keine Flüssigkeiten aus der Presskammer entweichen, sind sowohl DBA, als auch DBU mit einer Spritzschutzmatte ausgestattet. Diese legt sich beim Absenken des Pressschildes vollständig über der Presskammer ab und sorgt so dafür, dass herausspritzende Flüssigkeiten wieder in den Spezialsack zurücklaufen.

Vor der Entnahme wird der Spezialsack z.B. mit Klebeband verschlossen und dann mit Hilfe der Liftkarre aus der Maschine entnommen und in den Container entsorgt. Der Müll expandiert nach der Entnahme kaum noch, so dass der Sack auch später im Container durch das Klebeband verschlossen bleibt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass hierdurch keine Flüssigkeiten mehr im Container stehen, was die Geruchsbildung stark eindämmt.


Eigentlich sind unsere Maschine sehr anspruchslos, was Ihren Standort angeht - sie benötigen nur einen üblichen 230V-Stromanschluss. Durch die Vollverzinkung (eines der wesentlichen AGU-Merkmale) können die Maschinen sogar unter freiem Himmel aufgestellt werden. All unsere Müllpressen sind nach IP54 strahlwassergeschützt und mit einer abgekapselten Hydraulik ausgestattet. Damit die Maschine gereinigt werden kann, sollte eventuell ein Abfluss für das Reinigungsabwasser in der Nähe der Maschine sein. Drei Dinge sprechen dafür, die Maschinen unter einem Abdach oder einem Carport zu platzieren:

1. das bedienende Personal muss nicht im Regen arbeiten

2. die Maschine graut nicht so schnell aus - und...

3. die Wartungsintervalle vergrößern sich.

Zur Erklärung: Durch Temperaturumschwünge bildet sich zwangsläufig Kondenzwasser im Hydrauliksystem. Dieses wird durch Additive im Hydrauliköl gebunden, bis die Wassermenge so gross ist, dass das Öl kompressibel wird. Das Öl muss dann getauscht werden, damit die Hydraulik keinen Schaden nimmt. Je wettergeschützter eine Maschine steht, desto weniger Kondenzwasser bildet sich. So arbeitet die Maschine auch mehrere Jahre ohne Ölwechsel.


Bei den Containerpressen EPC und EPC1100eco treten (ausser dem Stromverbrauch und ggf. den Wartungen) keine weiteren Folgekosten auf. Für die DBA und die DBU benötigt man Spezialsäcke aus besonders fester Folie (damit diese dem hohen Pressdruck standhalten). Diese Spezialsäcke kosten ca. 1 Euro pro Stück. Da man mit den Maschinen aber den Inhalt eines ganzen 1100 Liter-Containers in einen Spezialsack verdichtet und nachher vier von diesen Spezialsäcken wieder in dem Container entsorgt, relativieren sich die Kosten hierfür. Bei der Universalpresse DBU wird darüber hinaus Bindematerial benötigt, mit dem die Abfallpakete verschnürt werden. Dieses ist auf Rollen á 500 mtr. für ca. 25 Euro / Rolle zu kaufen.


Ein kompletter Arbeitshub (vollständiges Aus- und Einfahren des Zylinders) dauert bei allen Maschinen unter einer Minute. Je nach Abfallzusammensetzung benötigt man mehrere Arbeitshübe um die Presskammer bzw. den Container vollständig zu befüllen. Bei der DBA muss vor Arbeitsbeginn ein Spezialsack eingelegt werden. Dieser Vorgang dauert, je nach Übung, ca. 1-3 Minuten. Bei der Universalpresse DBU mus vor dem Einlegen des Spezialsacks das Bindematerial in der Presskammer eingefädelt werden. Dies dauert 2-3 Minuten zusätzlich. Nachdem die Spezialsäcke vollständig gefüllt sind, sollten sie vor der Entnahme verschlossen werden. Bei der DBA geschieht dies z.B. mit einem Klebeband, während das Paket bei der DBU mit dem Bindmaterial verschnürt wird, was ca. 3-5 Minuten dauert.



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